Kinderpoesie

Poesie ist nicht alles - aber was ist alles ohne Poesie !?

Freunde

Ich sitze allein auf der Bank –
Einsam und verlassen.

Plötzlich hör ich meinen Namen
Und denke :

Meine Freunde !
Sie haben mich nicht vergessen.

Freunde zu haben ist etwas Tolles.


Elena, 2 Klasse
Der Eisbär

Der Eisbär auf der Scholle
Strickt sich einen Pulli aus Wolle.
Der Pulli ist blau
Das weiß ich genau.


Lukas, Klasse 1
Der Biber

Der Biber
Es kam aus dem Wald ein Biber
Mit hohem Fiber.

Er sprang
Den Wasserfall runter
Da war er wieder munter.


Nils, 1 Klass
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Dieser Tag

Schon beim Aufstehen weiß ich,
Heute sehe ich die Welt in anderen Farben,
Die Sonne scheint, und scheint doch grau,
Ich will es nicht, ich will mich sträuben,
Möchte die Welt so gerne strahlen sehen-
Doch kann es nicht.

Da fällt ein Tropfen vom Himmel-
Ein Einziger.
Er landet auf meiner trockenen Haut,
In diesem Moment spüre ich mich wieder.
Endlich bin ich zurück in der Welt.
Da plötzlich sehe ich:
Die Sonne spiegelt sich im Tropfen
Und mit ihr die ganze Welt
In all ihren Farben und Glitzern.

Laya


Hinfort mit dir

Hinfort mit dir, oh großer Schmerz
Zu lange schon füllst du mein Herz.
Warst jederzeit mein Gefährte
Seit ich dir Zutritt gewährte.
Ungeschlagen deine Treue
Ungeschlagen meine Reue
Zu schwer liegst du auf meinem Gemüt
Verhinderst, dass mein Leben blüht.

Hinfort mit dir, oh großer Hass
Fesselst mich und nimmst mir was.
Peitscht mich aus mit großer Wucht
Doch bist für mich ne große Sucht.
Suchst mich immer wieder Heim
Nichts kann noch realer sein.
Wie Blut das fließt, Nacht um Nacht
Hab viel und sehr mit Hass verbracht.

Hinfort mit dir, oh große Liebe
Weil ich mich schon selbst bekriege,
Fürchte mich vor dem Gefühl
Mach mich warm, ich bleib nicht kühl.
Ist es mir zu unbekannt?
Hat`s mich auch schon übermannt!

Aurora - Realschule


Himmelstrilogie:

Die Sonne

Die Sonne,
Wohnt im Himmel.
Die Sonne ist da.

Viele Blumen und viele Rosen
Blühen im Garten.

Wenn die Blumen gepflügt werden, 
Möchten sie Wasser haben.

Die Blumen sind für alle da.

Katharina, 4 Jahre

Der Mond

Der Mond wohnt in der Nacht.
Die Sterne begleiten ihn.

Dort oben ist alles still.

Die Wünsche fallen
Mit den Sternschnuppen
Auf die Erde.
Und die Kinder freuen sich.



Marie-Christine, 6 Jahr

Die Sterne

Die Sterne.

Am Abend sind sie zum greifen nah.

Sie funkeln mit ihren Lichtern.


Sterne sind wie Brüder und Schwestern.

Sie stehen zusammen auf,
wenn wir schlafen gehen.
Und legen sich nieder,

Wenn wir aufstehen.


Maxi, Klasse 3

Warst du je allein?
Ohne Ruder

Wie ein steuerloses Schiff,
Weit draußen am Riff

Die Welt in dir
Öde und leer,
Die Welt draußen
Noch viel mehr?

Wie eine hauchdünne Klinge
Auf dem schmalen Grat
Zwischen Leben und Tod -
Steh oder springe.

Dilan, Klasse 4a


Waldtiere

Rehe, Hirsche und auch
Schweine,

Nicht nur große, sondern auch Kleine,

Hüpfen fröhlich im Wald
Umher,

Natürlich ohne
Gegenverkehr.



Daniel 10, Jahre


Die Stille

Die Stille
Ist ein wunderbares Gefühl.
In der Stille
Kann man nachdenken,
Was gut oder schlecht war.
Was heute und morgen geschieht.

In der Stille
Kann man die Vögel zwitschern
Und die Blätter im Wind
Rauschen hören.

In der Stille
Kann man auch lauschen -
Wie die Kinder lächeln.

Markus, Thomas und Niklas
Klasse, 3C

Als die Flutwelle kam...

Von einem Toten an die Überlebenden:
Ihr, die ihr noch lebt!
Ich weiß es,
Es kann nicht Schöneres geben
Als zu leben.
Ihr, die ihr noch lebt!
Vergesst mich nicht.
Die Welle holte mich -
Und nicht dich.
Ihr, die ihr noch lebt!
Ich hatte zuerst nur zu geschaut.
Die Flucht war mir verbaut.
Dann kämpfte ich um das Überleben,
Und musste mich dem Tod ergeben.
Mich konnte keiner retten.
Das Sterben geht so schnell
Auch wenn man leben will

Ihr, die ihr noch lebt !
Vergesst es nicht -
Wie schön das Leben ist.

Gemeinschaftsgedicht,
Klasse 8a und 8b
Die Sucht macht mich wahnsinnig.

Ich will den Kick, denn ich liebe den Trip. Die Straße ist mein Leben.
Die Drogen meine Freunde.

Sie helfen den Schmerz zu vergessen.
Den Dealern geb ich meinen Segen.
Einsam und allein nehm ich Drogen ein.

Mein Kopf wird leer und mein Körper schwer.
Ich spür den Schmerz nicht mehr.
So vergehen die Tage. Tag für Tag.
Das macht keinen Sinn.
So ist's zu spät, ich sitz schon drin.

Ich komme nicht raus -
Und so ist es mit meinem Leben aus.

Juliana, Tuba, Theo, Dino,
Klasse 8a